11. Juni 2011 Eileen Jack (Torgauer Zeitung)

Eltern müssen wachsam bleiben

Nordsachsen (TZ).  Der Kreiselternrat hat sich in den vergangenen Wochen  intensiv mit den Problemen bei der Schülerbeförderung beschäftigt. Dabei stellten die Mitglieder fest, dass rund 7000 Schüler täglich Fahrgäste der Busunternehmen sind und für diese Leistungen sowohl vom Kreis als auch von den Eltern gezahlt wird. Umso wichtiger ist es, dass die Schülerbeförderung möglichst reibungslos funktioniert. Eben das will der Kreiselternrat gern ermöglichen. Über den Stand der Dinge sprach TZ mit Thomas Pfeil, dem Vorsitzenden des Kreiselternrates.
TZ: Im März wurden die Busunternehmen mit den bestehenden Problemen konfrontiert. Gab es dazu Reaktionen?
Thomas Pfeil:
Die Stellungnahmen der Busunternehmen liegen seit einigen Tagen vor und werden durch den Kreiselternrat ausgewertet.
Wie geht es dann weiter?
Rückmeldungen an die Schulen und Eltern, die Probleme meldeten, werden vorbereitet und demnächst versandt.
Konnten denn auch schon Probleme aus der Welt geschafft werden?
Einige Teilerfolge können wir bereits verzeichnen. Jedoch ist es weiterhin sehr wichtig, dass die Eltern achtsam bleiben und Probleme sofort, mit genauer Zeit-, Datums-, Orts- und Buslinienangabe weitergeben, vor allem in den ersten vier Wochen im neuen Schuljahr 2011/2012. Dann greift der neue Fahrplan.
Wer ist für Beschwerden der Eltern zuständig, nimmt diese entgegen?
Bei schweren Problemen können sie sich direkt an Herrn Huth im Landratsamt wenden. Gemeinsam mit Herrn Bier ist er zuständig für den Bereich Schülerbeförderung. Zusätzlich sollten sie den Vorstand des Kreiselternrates oder die Arbeitsgruppenleitung (Torgau/Oschatz) in Kenntnis setzen.
Wie kann denn möglichen Problemen vorgebeugt werden?
Schulleitungen haben stets circa fünf bis sechs Monate vor Inkrafttreten eines neuen Fahrplans zu Beginn des neuen Schuljahres die Gelegenheit, Wünsche, Probleme und Anregungen an die betreffenden Busunternehmen heranzutragen. Möglicherweise wissen aber die Schulleitungen nicht immer von den Problemen, die bei den einzelnen Buslinien auftreten. Die Eltern sollten daher mit den Schulleitungen sprechen und sich dafür einsetzen, dass das Thema Schülerbeförderung in der Schulkonferenz besprochen wird.