Nordsachsen (TZ). Landrat Michael Czupalla (CDU) hat sich schockiert und erschüttert über das Ausmaß der Zerstörungen in Japan gezeigt. „Das Land und seine Menschen müssen großes Leid ertragen. Hunderttausende haben ihre Existenz verloren und blicken in eine hoffnungslose Zukunft. Wir dürfen diese Menschen nicht alleine lassen“, sagte Czupalla gestern. Geht es nach ihm, wird sich auch Nordsachsen in die Schar der Helfer einreihen. „Diese Katastrophe fordert unsere Hilfe. Wir haben im Landkreis eine funktionierende Infrastruktur, funktionierende Krankenhäuser und Möglichkeiten, Hilfe vor Ort zu organisieren. Wir sollten Betroffene hier aufnehmen und für sie da sein“, so die Vorstellungen des Kreis-Chefs.
„Ich will keine weitere Spendennummer veröffentlichen. Ich will hier in Nordsachsen Hilfe organisieren. Die Leute müssen wissen, wo ihr Geld hinkommt, ohne großen bürokratischen Aufwand.“ Czupalla will Kirchen, Vereine, Verbände und vor allem die Bevölkerung für die Aktion sensibilisieren. In den nächsten Tagen werde er Gespräche mit den Vertretern der Kirchen, mit Oberbürgermeistern und der Bundesregierung führen und dann mit dem japanischen Botschafter Kontakt aufnehmen. Noch in dieser Woche werde eine Ansprechstelle im Landratsamt eingerichtet, um die Hilfeleistungen zu koordinieren, und zu informieren.