6. Mai 2011 (Oschatzer Allgemeine Zeitung)

Relativ wenige Freizeitanlagen

Nordsachsen schneidet bei Untersuchung nicht gut ab

Nordsachsen (GL). Bei der Zahl der Freizeitanlagen schneidet der Landkreis Nordsachsen nicht gut ab. Eine Statistik dazu hat das Statistische Landesamt in Kamenz für alle zehn Landkreise und kreisfreie Städte des Freistaates aufgestellt. Aufgeführt sind die Freibäder, die Hallenbäder, Turn- und Sporthallen, Großspielfelder, Kleinspielfelder und Tennisanlagen.
Nordsachsen kann sich nicht rühmen. Mit 96 Turn- und Sporthallen hält der Kreis die rote Laterne. Die meisten Hallen gibt es mit 228 im Erzgebirgskreis. Übrigens steht dieser bei allen Freizeiteinrichtungen, außer den Kleinspielfeldern, auf dem ersten Platz.
Der Erzgebirgskreis kann neben den über 200 Hallen auf 46 Freibäder verweisen, auf 19 Hallenbäder, auf 152 Großspielfelder und 28 Tennisanlagen. Die jeweils letzten Plätze belegen die Stadt Chemnitz mit fünf Freibädern, Leipzig mit drei Hallenbädern, Nordsachsen bei den Turnhallen, Leipzig-Stadt mit 63 Großspielfeldern, Chemnitz-Stadt mit 60 Kleinspielfeldern und elf Tennisanlagen.
Den absoluten Spitzenplatz mit 583 Sport- und Freizeiteinrichtungen hält der Erzgebirgskreis. Nordsachsen liegt mit 332 Objekten auf dem 8. Rang. Nur Meißen (326) und die Stadt Chemnitz (244) kommen noch schlechter weg.