Kreisgebiet. Krostitz und Mockrehna gehören zu den nächsten Gemeinden im Landkreis Nordsachsen, die beim LTE-Ausbau der Telekom mit dabei sind. Die nordsächsischen Regionen Delitzsch und Belgern gehörten zu den ersten Städten in Deutschland, die beim LTE-Ausbau der Telekom mit dabei sind. Long Term Evolution, kurz LTE, ist die neue, vierte Mobilfunkgeneration (wir berichteten). Der Vorteil: Der Ausbau von LTE ist deutlich günstiger als Glasfaser, nutzt bestehende Funkmasten und hat eine Reichweite von bis zu zehn Kilometern. "Jetzt haben wir die Möglichkeit, auch solche Orte mit schnellen Internet-Zugängen zu versorgen, die bisher nicht zu erreichen waren", sagt Michael Preiß, Leiter der Niederlassung Netzproduktion Region Ost der Telekom Deutschland GmbH. "Wir kommen damit unserem Ziel näher, möglichst jedem einen schnellen Internet-Anschluss anbieten zu können." Nach Löbnitz, Neukyhna, Rackwitz, Schkeuditz und Zwochau können ab sofort auch die Kunden in Krostitz und Mockrehna und in der Umgebung wie zum Beispiel in Zschepplin, Schönwölkau, Thallwitz, Doberschütz und Dreiheide ihre Fotos, E-Mails und Musikdateien einfach über die Luft schicken - und zwar in ähnlich hohem Tempo wie im Festnetz. In welchen Haushalten LTE zur Verfügung steht, kann im Internet recherchiert werden. Der Klick auf www.telekom.de/LTE verrät, wo die neue Technik zur Verfügung steht. Natürlich weiß auch der Fachhändler vor Ort Bescheid.
Die Telekom plant, bis Ende des Jahres bundesweit über 1500 Standorte mit LTE zu bestücken. Damit sollen fast alle sogenannte weiße Flecken geschlossen werden. Also solche Gebiete, die laut Bundesnetzagentur nur unzureichend mit schnellen Internet-Anschlüssen versorgt sind.