Nordsachsen. Das Entscheidungsgremium des Sächsischen Zweistromlandes befürwortete jetzt 20 Projekte mit einem Gesamtumfang von 2,1 Millionen Euro. Rund 1,2 Millionen Euro sollen davon als Fördermittel aus dem Europäischen Programm Integrierte ländliche Entwicklung (Ile) fließen.
"Die Förderhöhe der einzelnen Projekte liegt zwischen 35 und 90 Prozent", sagte dieser Tage Regionalmanagerin Aline Frick vom Kemmlitzer Unternehmen Planernetzwerk Planet. Das ist seit Jahresbeginn neuer Ansprechpartner, nachdem sich die beiden vorigen Regionalmanager beruflich neu orientierten.
Bei den Vorhaben handele es sich um Kirchen und kirchliche Gebäude, Breitbandversorgung im ländlichen Raum, Umnutzung von Gebäuden für Gewerbe, Ausbau kommunaler Straßen und Straßenbeleuchtung sowie den Bau von Spielplätzen. Die höchste Förderung, 90 Prozent, gibt es laut Frick für die Breitbandversorgung. "Das Entscheidungsgremium hat einstimmig alle vorliegenden 20 Förderanträge für förderwürdig befunden und keinen Antrag abgelehnt", so Frick.
Im Altkreis Torgau-Oschatz befürwortete das Gremium unter anderem die Sanierung der historischen Klosterscheune in Sornzig und den Ausbau des Waldschlösschenweges in Beckwitz. Mit dem Votum können die einzelnen Projektträger nun die Genehmigungsanträge beim Landratsamt stellen. Inzwischen liegen beim Regionalmanagement zehn neue Projekte zur Prüfung vor. In der nächsten Sitzung im April werde das Entscheidungsgremium dann darüber befinden. Das Regionalmanagement Sächsisches Zweistromland hat ein Gesamtbudget in Höhe von 4,4 Millionen Euro Fördermittel aus dem Ile-Programm zur Verfügung.