Beilrode/Nordsachsen (TZ). Zur Frage, ob in der Region künftig die Windkraftanlagen nur so sprießen werden, wird es in diesem Jahr keine öffentliche Aussage seitens des Regionalen Planungsverbands Leipzig-Westsachsen geben. Diese Aussage traf Beilrodes Bürgermeisterin Heike Schmidt in der vergangenen Woche. Frühestens sei nach ihrer Information mit einer öffentlichen Stellungnahme im ersten Halbjahr 2013 zu rechnen. Allerdings werde, wo es sich bereits früher anbiete, der Planungsverband die jeweiligen Kommunen „intern anfragen“. Der Planungsverband zeichnet für die Fortschreibung des Regionalplans verantwortlich. Und nur wo sogenannte Windvorranggebiete ausgewiesen werden, dürfen auch tatsächlich Windkraftanlagen errichtet werden. Für das Flurneuordnungsverfahren Großtreben bedeutet die Verzögerung beispielsweise, dass nicht wie geplant zum Halbjahr über den Fortgang des Verfahren entschieden wird. Dieses wurde wegen der aufgeflammten Diskussion über die Windvorranggebiete und den künftigen Polder im vergangenen Jahr vorerst auf Eis gelegt.