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Torgauer Zeitung

Bisher gut 21.000 Unterschriften für Volksantrag

Dresden. Das Bündnis "Gemeinschaftsschule in Sachsen" hat bisher 21.180 Unterschriften für einen entsprechenden Volksantrag gesammelt.

"Die Hälfte ist geschafft, und das in zwei Monaten", teilte Koordinator Burkhard Neumann gestern in Dresden mit. Angesichts der Resonanz geht er davon aus, dass die nötigen 40.000 Unterschriften für die Einbringung in den Landtag auch zusammenkommen.
Der Entwurf eines Gesetzes zur Einführung der Gemeinschaftsschule im Freistaat liegt normgeprüft vor. Danach sollen das Schul- sowie das Gesetz über Schulen in freier Trägerschaft in Sachsen um die neue Schulart ergänzt und in 19 Paragrafen geändert werden.
Ziel des breiten Bündnisses ist das gemeinsame Lernen von der ersten bis zwölften Klasse. Derzeit werden die Kinder nach der vierjährigen Grundschule getrennt - in Richtung Oberschule und Gymnasium. Laut dem Gesetzentwurf sollen Neueinrichtung oder Umwandlung bestehender Schulen freiwillig und jahrgangsübergreifender Unterricht möglich sein. Der Landtag muss den Volksantrag innerhalb von sechs Monaten beraten. Wenn er ihn ablehnt, kann ein Volksbegehren in Gang gesetzt werden.


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