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Demokratiekonferenz gegen antidemokratischen Gegenwind Vereine, Initiativen und Verantwortliche aus Kreis und Kommunen tauschen sich über Ideen und Projekte aus

Nordsachsen. Die diesjährige „Demokratiekonferenz“ der Partnerschaft für Demokratie in Nordsachsen findet am morgigen Donnerstag von 15 bis 19 Uhr in den Räumen des Jugendbildungsprojektes „Wintergrüne“ in Torgau statt.

„Wir möchten die Erfahrungen von Trägern und Vereinen in Nordsachsen vorstellen und gemeinsam über Hürden, Themenschwerpunkte und Bedarfe der Projektarbeit vor Ort und der Demokratieförderung diskutieren“, kündigt Malte Reinke-Dieker von der externen Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie an. Im Mittelpunkt stehen der gegenseitige Austausch und die Vernetzung, auch zur weiteren Vorbereitung von Projekten und der gegenseitigen Unterstützung in den kommenden Jahren. „Gleichzeitig geht es aber auch um die Auseinandersetzung mit antidemokratischem Gegenwind, den viele Träger, Ehrenamtliche und Einrichtungen in ihrer alltäglichen Arbeit erfahren“, so Reinke-Dieker weiter. „Wir wollen auch hierzu über die jeweiligen Erfahrungen in Nordsachsen reden, Wissen austauschen und gemeinsam Strategien erarbeiten.“

Für die Veranstaltung haben die Organisatoren von der Koordinierungsstelle beim Netzwerk für Demokratische Kultur und der Fachstelle für Demokratie und Vielfalt im Jugendamt des Landkreises Nordsachsen wieder ein offenes Format gewählt. Bei einer Diskussionsrunde stellen das Jugendbildungsprojekt Wintergrüne, die RAA Opferberatung, das E-Werk Oschatz sowie die Solidarische Alternative für Taucha ihre Arbeit vor. Danach gibt es moderierte Arbeitsgruppen, um eigene Ideen zu äußern und gemeinsam zu diskutieren. Nach einer Präsentation der Ergebnisse gibt es einen Vortrag von Michael Bittner.

Die Partnerschaft besteht seit 2015 für den gesamten Landkreis Nordsachsen. Verantwortliche aus der kommunalen Politik und Verwaltung arbeiten darin mit Engagierten aus Vereinen und Verbänden, Initiativen, Kirchen, Bildungseinrichtungen und weiteren Bereichen der Zivilgesellschaft zusammen. Die Partnerschaft setzt sich für ein von Toleranz, Vielfalt und demokratischer Kultur geprägtes Zusammenleben der Menschen im Landkreis ein. Dazu gehören Maßnahmen zur Förderung demokratischer Werte und Verfahren der demokratischen Beteiligung genauso wie die Sensibilisierung für neonazistische, rassistische und weitere diskriminierende Einstellungsmuster, Strukturen und Handlungsweisen.

Interessierte Vereine, Initiativen und Projektträger können sich bei der externen Koordinierungsstelle anmelden: Netzwerk für Demokratische Kultur e.V., Domplatz 5, 04808 Wurzen, Tel.: 03425 / 8519861 oder 0176 / 73167746, E-Mail: fachberatung-nos@ndk-wurzen.de. Weitere Informationen unter www.demokratie-nordsachsen.de.


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