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LVZ, Delitzsch-Eilenburg

Die Linke kürt Kandidaten für den Landtagskampf

Foto: K. Kabelitz

Christian Stoye, Luise Neuhaus-Wartenberg und Michael Bagusat-Sehrt gehen am 1. September ins Rennen

Eilenburg. Aktuell eher maue Prognosen für die nächste Wahl muss Die Linke verzeichnen – um so kämpferischer zeigen sich die Genossen in Nordsachsen. Am Samstag wählten sie im Eilenburger Bürgerhaus ihre Kandidaten, die am 1. September ins Rennen um ein Landtagsmandat gehen. Christian Stoye und Luise Neuhaus-Wartenberg wurden mit 42 und 43 von 45 Stimmen gewählt, für Michael Bagusat-Sehrt gab’s 100 Prozent.

Christian Stoye (WK 34): 1994 geboren, Sozialassistent, eine Tochter, lebt in Delitzsch. Start der politischen Laufbahn 2014 als einer der jüngsten Stadträte Sachsens, ist Vize-Fraktions-Chef, setzt Schwerpunkte bei Themen wie längeres gemeinsames Lernen, beitragsfreie Kitas, Chancengleichheit, kostenloser Schülernahverkehr. Will mit seiner praktischen Erfahrung aus Horten, Kitas und Schulen bildungspolitische Debatte beleben, um Kindern Perspektive eröffnen, die nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängt.

Luise Neuhaus-Wartenberg (WK 35): 1980 geboren, studierte Philologie und Geschichte, verheiratet, ein Sohn. Seit 2014 MdL, Vize-Faktions-Chefin und Sprecherin für Mittelstand, Handwerk und Tourismus. Wegzug verhindern und Zuzug befördern heißt für sie Lebensqualität befördern. Soziale Gerechtigkeit müsse nicht nur erstritten, auch erwirtschaftet werden. Mit einer großen Anfrage an die Staatsregierung haben „wir den Beweis angetreten, dass wir Wirtschaft anders denken.“ Es komme darauf an, Zahlen und Fakten plus dem, was an Problemen der Menschen bekannt ist, „in praktische Politik umzusetzen“. „Ein Konzept von mir liegt vor, das würde ich gern in einer zweiten Legislatur im Landtag vorschlagen und diskutieren lassen. Vielleicht bewegt sich ja doch mal was in dieser Richtung“, ist eines ihrer Ziele.

Michael Bagusat-Sehrt (WK 36). Geboren 1975, 3 Kinder, Regionalmitarbeiter Ost der Bundestagsfraktion, Stadtrat in Torgau. Will Mandat nutzen, „um unsere Ideen und Forderungen für ein anderes Sachsen aufzuzeigen, in dem Menschen wichtig sind. Der Mensch zuerst, vor Kapital, Gewinnerwirtschaftung und Technik. Der Mensch zuerst steht für mich für ein lebenswertes Dasein.“ Zur Frage der Straßenausbaubeitragssatzung sagte er: „Die gehört abgeschafft, wir reden hier über ein Gut, das alle benutzen dürfen, aber nur einige bezahlen sollen.“

Mehrheitlich folgte die Versammlung dem Vorstand, eine(n) DirektkandidatIn für den Listenvorschlag zur Landesliste zu benennen. Kreistags-Fraktions-Chef Michael Friedrich hatte für die Priorisierung geworben, die einen aussichtsreichen Platz sichert und schlug Luise Neuhaus-Wartenberg als „exzellente Netzwerkerin“ und Expertin in Sachen Mittelstand vor. Auf Anfrage, warum nicht Bagusat-Sehrt ob des einstimmigen Votums der Auserwählte sei, positionierte sich dieser deutlich. Die Einigung sei schon im Vorfeld gefallen: „Luise soll und muss ihre Arbeit fortführen.“


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