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Torgauer Zeitung

"Die Steinewerfer sind keine Linken"

Nordsachsens LINKE-Kreistagsfraktion distanziert sich von Gewalttätern.

 

Leipzig/Nordsachsen. Nach den Ausschreitungen autonomer gewaltbereiter Gruppen in Leipzig- Connewitz anlässlich der genehmigten Demonstration gegen das Verbot der Plattform "linksunten.indymedia" hat Dr. Michael Friedrich, Vorsitzender der LINKEN im Kreistag Nordsachsen, eine klare Distanzierung vorgenommen.

 

Diese sei eindeutig ohne Wenn und Aber und gelte für die gewaltsamen Ausschreitungen und den durch nichts begründeten Hass gegenüber der Polizei und anderen Ordnungskräften. "Wer für Meinungs- und Pressefreiheit auf die Straße geht, leistet mit solchen Ausschreitungen seinem berechtigten Anliegen einen Bärendienst. Links ist dieser Krawalltourismus schon gar nicht.
Gewalt widerspricht fundamental unserer Programmatik und unserem Menschenbild. Gewalt zerstört darüber hinaus den Freiraum für alll diejenigen, für die ja gerade in Leipzig demonstriert wurde. Man muss unseren Staat und seine Polizei gewiss nicht lieben und soll gern deren Handlungen kritisch hinterfragen." Das Mindeste aber sei, so Friedrich, das Leben und die Gesundheit aller Menschen ungeachtet deren Meinung zu achten und die völlig unsinnige Stilisierung der Polizei als "Bastarde" und Schlimmeres zu unterlassen.
Unverständlich und unerfreulich für die LINKE sei in diesem Zusammenhang die dauerhafte Inanspruchnahme der politischen LINKEN mit "Linksterrorismus" in den Medien.
"Leider konnte auch Landrat Emanuel unlängst bei seiner Neujahrsansprache auf Schloss Hartenfels der Versuchung nicht widerstehen, diesen den Fakten widersprechenden Tonfall zu bedienen. Die Steinewerfer in Connewitz jedenfalls sind keinesfalls Linke."
Vielmehr seien sie autonome Gewalttäter und erlebnisorientierte Hooligans. Sie seien somit schlicht Straftäter, die von der Justiz zur Verantwortung zu ziehen sind. "Diese autonomen Gruppen begehen unabhängig und ungefragt von uns LINKEN ihre Gewalttaten.

Sie handeln weder in unserem Auftrag noch mit unserem Einverständnis. Vielmehr schaden sie der linken Sache enorm. Es ist unsere Erwartung, dass hier die Berichterstattung sauberer wird und die Versuche aufhören, mit dem unzutreffenden Terminus "Linksterrorismus" die politische LINKE mit ins Schlepptau dieser Straftaten zu ziehen", macht der Fraktionsvorsitzende klar.

 


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