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LVZ Delitzsch-Eilenburg, Text und Foto: Heike Liesaus

Eilenburg bekommt zweiten S-Bahn-Anschluss

Regionalbahn-Linie 75 nach Halle wird zur S 9 / Züge fahren ab Sonntag im Stunden -beziehungsweise Zweistundentakt.

 

Sonntag bekommt Eilenburg den S-Bahn-Anschluss Nummer zwei. Aus der bisherigen Linie der Regionalbahn RB 75, die Eilenburg mit Halle verbindet, wird die S-Bahn-Linie S9. Die Züge auf dieser Strecke Richtung Saale-Stadt fahren im Stundentakt zu den Hauptverkehrszeiten, ansonsten alle zwei Stunden. Zwischen Leipzig und Eilenburg auf der Linie S4 fährt der Regionalexpress im 30-Minuten-Takt.

Für die Reisenden ändert sich damit erst einmal nicht viel. Denn diese Rhythmen zwischen der Mulde- zur Pleißestadt und ebenso in Richtung Saalstadt gab es auch schon bisher. Im Wesentlichen werden aus den silber-roten Regionalbahn-Zügen die silber-grünen der S-Bahn. Doch Heiko Leihe von der Stadtverwaltung sagt: „Der Gewinn für uns ist auf alle Fälle da.“ Nicht umsonst wirbt die Wohnstandort-Kampagne mit „Eilenburg, das Beste an Leipzig“ und da gehöre die gut sichtbare Anbindung durch den Öffentlichen Personennahverkehr dazu.

Image-Plus für Eilenburg

Nicht nur das Rathaus wirbt bei jeder Gelegenheit mit dem S-Bahn-Anschluss. Auch unter diversen Immobilien-Angeboten wird auf die Erreichbarkeit des S-Bahnhofs Eilenburg verwiesen.

Bereits als Ende 2013 der S-Bahn-Verkehr in Eilenburg startete, brachte das ein Image-Plus für die bis dato schrumpfende Stadt: S-Bahnen konnten seitdem direkt durch den Leipziger Tunnel fahren. Seitdem geht es vom Eilenburger Bahnhof direkt ins Herz der Messestadt. Das ist gerade jetzt beliebt für den Abstecher zum Weihnachtsmarkt. Im Alltag sind es Tausende, die mit der Bahn zur Arbeit oder zur Ausbildung pendeln.

Seit der S-Bahn-Anbindung gibt es auf dem Eilenburger Bahnhof den S-Punkt mit Fahrkartenverkauf und Imbiss. Seitdem wurde auch der Busbahnhof vor der Station umgebaut. Wenn auch nach wie vor immer wieder der behindertengerechte Zugang zu den Gleisen auf dem Bahnhof in der Stadtmitte gefordert wird. Und die Bahn ihrerseits darauf verweist, dass dafür auch die Bahnsteige angehoben werden müssten, was wiederum mit dem Streckenausbau und der Errichtung eines elektronischen Stellwerks verknüpft wäre. Projekte, die noch nicht in Sicht sind.

Besser im Ballungsraum unterwegs

Mit dem S-Bahn-Streckennetz wird Eilenburg in das Verkehrsnetz des Ballungsraums Leipzig-Halle eingebunden. Und das wird weiter ausgebaut. Was die Reisenden allerdings auch zu spüren bekommen, wenn es gerade dieser Tage heißt: „Schienenersatzverkehr zwischen Leipzig Hauptbahnhof und Jesewitz. Die Züge werden durch Busse ersetzt. Reisende müssen 33 Minuten frühere Abfahrt beziehungsweise die 23 bis 29 Minuten spätere Ankunft in Kauf nehmen. Grund sind Arbeiten am Bahnhof Taucha. Auch die S-Bahn-Verbindung nach Halle hat mit dem Ausbau des dortigen Bahnhofs zu tun: Dort hält der ICE Berlin – München. Und somit können auch die Eilenburger mit der Zugverbindung schneller in die bayrische Landeshauptstadt kommen.


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