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Judith Sodann

Etwas zu Marx

1848 prognostizierte Karl Marx, der Kapitalismus sei auf dem Rückzug. 170 Jahre später wissen wir es besser. Das System, das nicht den Menschen und seine Bedürfnisse zum Maßstab hat, sondern die Profitmaximierung, tobt sich weiter aus.

Dabei hat es widerwärtige Helfer: Kriege, die mit reichlich Propaganda und Schreckensszenarien Vaterlandsliebe und Angst anstacheln mit dem Ziel, die Industrie am Laufen zu halten; bunte Bilder, die Neid und Gier entfesseln, Ausbeutung, die das ausnutzt und unseren Planeten zerstört.  
Ja, gewaltige Fortschritte hat der Kapitalismus geschaffen, Wunderwerke in Wissenschaft und Technik. Aber auf der anderen Seite gräbt er sich sein eigenes Grab. Der Kapitalismus macht Musik, Kunst, Literatur, buchstäblich alles zur Ware. Und alle verkaufen sich, um zu überleben.
Die Hoffnung bleibt, dass die Menschen selbst diese Ketten abstreifen, dass Vernunft, Anstand und Gerechtigkeit die Menschen zusammenführen. Dafür müssen wir uns täglich einsetzen. Es könnte immerhin sein, dass Präsident Abraham Lincoln (*12.02.1809) richtig lag mit seiner Einschätzung: „Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht.“
 


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