Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

LVZ, Delitzsch-Eilenburg

Höhere Berufsausbildungsbeihilfe ab 1. August - Arbeitsagentur: Wer bisher keinen Anspruch hatte, sollte dies erneut prüfen lassen

Nordsachsen. Gute Nachricht für Auszubildende, die fern der elterlichen Wohnung ihre Ausbildung aufnehmen oder bereits absolvieren. Zum Start des Ausbildungsjahres am 1. August steige die Berufsausbildungsbeihilfe, teilte die für Nordsachsen zuständige Oschatzer Agentur für Arbeit mit. Auch das Ausbildungsgeld für junge Menschen mit Behinderung werde erhöht.

Die Bedarfssätze und die Einkommensfreibeträge erhöhen sich in drei Stufen jeweils zum 1. August 2019, 2020 und 2021. Zum 1. August dieses Jahres steigt der Höchstbetrag für Lebensunterhalt und Wohnen von derzeit 622 auf 716 Euro monatlich. 2020 steigt er nochmals auf 723 Euro pro Monat. Diese Anpassung nimmt die Arbeitsagentur bei bereits laufenden Leistungen automatisch vor.

Nicht nur die Bedarfssätze steigen, auch die Einkommensfreibeträge für das Einkommen habe der Gesetzgeber erhöht, so die Agentur. Auch für Auszubildende, die in der Vergangenheit keinen Anspruch auf eine Förderung hatten, weil die erforderlichen Mittel zur Bestreitung des Lebensunterhaltes anderweitig zur Verfügung standen, könne sich aufgrund der gestiegenen Bedarfssätze und Freibeträge eine erneute Antragstellung lohnen. Den Antrag dafür sollten alle vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres stellen, da die Leistung durch die Arbeitsagentur frühestens ab dem Monat der Antragstellung zahlt.

Die Berufsausbildungsbeihilfe soll helfen, wirtschaftliche Hürden zu überwinden, die der Aufnahme einer betrieblichen Ausbildung entgegenstehen. Sie soll besonders die Mobilität von jungen Auszubildenden, aber auch die Eigenständigkeit junger Erwachsener mit Familie steigern. Wenn die Ausbildungsvergütung nicht für Unterkunft und Lebensunterhalt reicht, kann die Arbeitsagentur Berufsausbildungsbeihilfe zahlen: zum Beispiel an minderjährige Auszubildende, deren Ausbildungsstelle weit vom Elternhaus entfernt ist. Bei Auszubildenden über 18 Jahren mit Kind und/oder Partner spielt die Frage der Entfernung des Ausbildungsbetriebes vom Elternhaus keine Rolle. Die Höhe der Berufsausbildungsbeihilfe richtet sich nach dem Einkommen des Auszubildenden, gegebenenfalls dem seines Ehegatten und dem der Eltern sowie nach der Unterkunft.

Die Antragstellung ist online unter www.arbeitsagentur.de über die Rubrik „eServices“ möglich. Die Unterlagen können auch telefonisch (kostenlose Servicenummer 0800 4555500) angefordert oder persönlich in der Arbeitsagentur abgeholt werden.


Schön, dass Sie hier sind! Wenn Sie Fragen haben oder uns  besser kennenlernen möchten: Sprechen Sie uns an: per Email unter kontakt@linksfraktion-nordsachsen.de oder persönlich jeden Dienstag im LINKS.Punkt, Breite Straße 9 in Eilenburg. Wir freuen uns auf Ihre Anregungen und laden Sie herzlich ein, bei uns mitzuwirken.

Unsere überarbeitete Datenschutzerklärung finden Sie hier.