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Ditmar Wohlgemuth (Leipziger Volkszeitung)

Landkreis plant neue Rettungswache

Zwochauer Baugrundstück im Angebot

Zwochau. Der Plan, die Rettungswache in Wiedemar aufzulösen und an einem neuen Stand zu etablieren, ist von der Landkreiskreisverwaltung noch nicht aufgegeben worden. „Auch wenn es in den vergangenen Monaten etwas still um das Vorhaben geworden ist, wird es weiter verfolgt“, erklärte Behördensprecher Peter Stracke auf Anfrage. Mit einer baulichen Umsetzung des Vorhabens rechnet die Verwaltung aber erst im Jahr 2018. „Die Suche nach einem geeigneten Standort ist noch nicht abgeschlossen“, ergänzte Stracke.

Anfang des vergangenen Jahres habe es erste Kontakte zu potenziellen Beteiligten gegeben, so unter anderem auch zur Gemeinde Wiedemar. In der dortigen Verwaltung habe man ein Grundstück im Gewerbegebiet Zwochau favorisiert, um es für den Neubau anzubieten. Nach Aussagen der Wiedemarer Bürgermeisterin Ines Möller (parteilos) sei dies in der Landkreisbehörde zur Kenntnis genommen worden, eine weitere Reaktion sei bislang aber nicht erfolgt.

Warum der Standort Zwochau in Frage kommen könnte, hänge unter anderem damit zusammen, dass die Retter sehr häufig auch in das Gewerbegebiet Radefeld gerufen werden. Um die Rettungsfristen noch besser einhalten zu können, wäre der Standort eine deutliche Verbesserung. „Die Kosten für ein solches Gebäude und die Ausstattung des Objektes werden in voller Höhe von den Krankenkassen getragen“, teilte das Landratsamt mit und bezog sich dabei auch auf den Neubau der Krostitzer Rettungswache an der Bundesstraße 2. In seiner Bauweise würden die neuen Rettungswachen denen ähneln, die der Landkreis in den vergangenen beiden Jahren in Beilrode und Belgern-Schildau errichtete und dem DRK Torgau-Oschatz zur Nutzung übergeben hat.

Ein Neubau einer Rettungswache in der Gemeinde Wiedemar komme auch deshalb in Frage, weil die jetzigen Bedingungen in der Wache nicht mehr dem Standard entsprechen und neue Forderungen am bisherigen Standort nicht umgesetzt werden können.


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