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LVZ Delitzsch-Eilenburg

Landrat: Noch Klärungsbedarf bei Bildungsticket

Nordsachsen. Im Freistaat Sachsen soll es ab Sommer ein Bildungsticket geben: Vom 1. August an können Schüler damit ganztägig kostengünstig innerhalb eines Verkehrsverbundes unterwegs sein.

Nordsachsens Landrat Kai Emanuel (parteilos) sieht jedoch insbesondere im Mitteldeutschen Verkehrsverbund (MDV), zu dem auch der Landkreis Nordsachsen gehört, noch erheblichen Abstimmungsbedarf. „Das Bildungsticket soll innerhalb eines Verbundes in Sachsen gelten. Das MDV-Gebiet reicht aber bis nach Sachsen-Anhalt und Thüringen“, nannte der Landrat ein Beispiel.

Emanuel, der zugleich Vorsitzender des Zweckverbandes für den Nahverkehrsraum Leipzig ist, warnte auch vor verfrühter Euphorie. Grundvoraussetzung sei, dass der Landtag dem zusätzlichen Finanzierungsbedarf von jährlich mindestens 50 Millionen Euro zur Subventionierung des Bildungstickets zustimmt und entsprechende gesetzliche Änderungen vornimmt. Auf dieser Basis müssten die Verkehrsverbünde und kommunalen Aufgabenträger dann entscheiden, wie sich die Einführung des Tickets konkret realisieren lässt.

Das Bildungsticket, auf das sich der Freistaat mit Vertretern der Kommunen und Verkehrsverbünde geeinigt hat, soll 15 Euro pro Monat kosten. Berechtigt wären alle Schüler der allgemeinbildenden Schulen sowie jene an berufsbildenden Schulen – sofern sie keine duale Ausbildung absolvieren. Für sie gibt es bereits das Azubiticket.


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