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LVZ, Delitzsch-Eilenburg

Linke nominieren Kandidaten für Kreistag / Genossen verabschieden achtseitiges Wahlprogramm

Nordsachsen. Die nordsächsischen Linken haben am Wochenende im Bürgerhaus Eilenburg insgesamt 32 Kandidatinnen und Kandidaten für die Kreistagswahlen am 26. Mai gewählt. Auf der von knapp 50 wahlberechtigten Genossinnen und Genossen sowie zehn Gästen besuchten Wahlkreisversammlung wurde zudem nach reger Diskussion das achtseitige Kommunalwahlprogramm mit 60 konkreten Arbeitsrichtungen beschlossen.

Die jeweiligen Spitzenkandidaten in den acht nordsächsischen Wahlkreisen sind Evelin Mehnert-Schreiber aus Zschortau (Wahlkreis 1: Schkeuditz, Rackwitz, Wiedemar), Dr. Michael Friedrich aus Löbnitz (Wahlkreis 2: Delitzsch), Jürgen Ullrich aus Taucha (Wahlkreis 3: Taucha, Jesewitz, Krostitz, Schönwölkau, Löbnitz), Birgit Dilly aus Bad Düben (Wahlkreis 4: Bad Düben, Zschepplin, Laußig, Trossin, Dommitzsch), Jürgen Prochnow aus Eilenburg (Wahlkreis 5: Eilenburg, Doberschütz, Mockrehna), Ingrid Bernhardt aus Torgau (Wahlkreis 6: Torgau, Dreiheide, Beilrode, Arzberg), Andreas Sachse aus Oschatz (Wahlkreis 7: Belgern-Schildau, Dahlen, Cavertitz, Wermsdorf) und Monika Dippel aus Oschatz (Wahlkreis 8: Oschatz, Liebschützberg, Mügeln, Naundorf).

Die Linken im Landkreis gehen hochmotiviert in den Wahlkampf, so Vize-Kreischef Michael Friedrich, der zugleich Vorsitzender der bisherigen Linken-Fraktion im Kreistag ist. So werde sich die Partei mit aller Kraft unter anderem für eine gute und gerechte Sozialpolitik in all ihren Facetten einsetzen, für die die Kommunen verantwortlich sind. Weitere Punkte im Kommunalwahlprogramm seien eine deutliche Verbesserung des Rettungswesens und der haus- und fachärztlichen Versorgung vor allem auf dem Land, eine gute Bildung und längeres gemeinsames Lernen, mehr Demokratie, mehr Öffentlichkeit und eine bürgernahe Kommunalpolitik sowie eine kluge Verbesserung der kommunalen Infrastruktur einschließlich des Öffentlichen Personennahverkehrs, wobei keine Region abgehängt werden dürfe.

Zudem wollen sich die Nordsachsen-Linken, so Friedrich weiter, für eine nachhaltige Stärkung der Wirtschafts- und Finanzkraft des Landkreises einsetzen, wobei die kommunalen Betriebe und Krankenhäuser zu schützen und zu stärken seien, für eine unverwechselbare und weltoffene Kultur, für die Stärkung der Zivilgesellschaft und die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit sowie für eine gelingende Integration, die aber von Anstrengungen beider Seiten getragen werden müsse. „Wir wenden uns an alle, die sich mit uns für mehr Soziales, mehr Solidarität, mehr Gerechtigkeit und mehr Demokratie in ihrem konkreten Lebensumfeld, in ihrer Gemeinde und in unserem Landkreis Nordsachsen einsetzen wollen“, heißt es weiter im Wahlprogramm.

Bei der bisher letzten Kreistagswahl im Jahr 2014 kamen die Linken in Nordsachsen auf 15,7 Prozent und konnten mit 13 Abgeordneten ins Landkreis-Parlament einziehen. Nach CDU und SPD kamen sie damit im Landkreis auf Platz drei.


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