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LVZ, Delitzsch-Eilenburg

Linke suchen Zusammenarbeit mit SPD und Grünen. Kreistagsfraktion trifft sich zu konstituierender Sitzung

Nordsachsen. Die neu gewählten acht Kreisräte der Linken haben sich zu ihrer konstituierenden Sitzung getroffen und ihre Fraktionsspitze gewählt. Fraktionsvorsitzender bleibt der Löbnitzer Michael Friedrich. Seine Stellvertreter sind ebenfalls die bisherigen: Evelin Mehnert-Schreiber aus Zschortau und Andreas Sachse aus Oschatz. Die Funktion des Schatzmeisters übt weiterhin Peter Streubel (Oschatz) aus. Alle Positionen wurden in geheimer Wahl und einstimmig besetzt. Die Fraktion verlängerte zudem den Arbeitsvertrag mit ihrer bisherigen Geschäftsführerin Judith Sodann. Sie betreut unter anderem das öffentliche Büro LINKS.Punkt in der Breiten Straße 9 in Eilenburg.

„Bekanntlich war das Wahlergebnis nicht ganz einfach für uns“, erklärte der alte und neue Fraktionschef Michael Friedrich. „Unsere Fraktion ist deutlich kleiner geworden und manche Gremien können wir gar nicht mehr besetzen, obwohl wir uns über viele Jahre nach Kräften bemüht haben, konstruktiv und transparent zu arbeiten und mit unseren Politikangeboten viele Menschen zu gewinnen. Diese Anstrengungen werden wir jetzt mit einer offensiven, sehr klaren und ansprechenden Politik deutlich verstärken.“ Die Linken wollen stärker als bisher „die Zusammenarbeit mit anderen demokratischen und sozial eingestellten Kräften suchen und an konkreten Projekten festmachen“, so Friedrich weiter. „Dabei denke ich in erster Linie, aber nicht nur an die neue Fraktion SPD/Grüne.“

Die zentrale Auseinandersetzung in den kommenden fünf Jahren werde sein, ob es in Sachsen und generell in Europa „eine Politik des Zusammenhaltes geben kann oder weiter die Politik der Spaltung und des Hasses betrieben wird“, erklärte Friedrich. „Das Gute an der derzeitigen Situation vor Ort ist unsere Idee für ein Mehr an Gemeinwohl, für ein Mehr an kommunalem Eigentum, für ein Mehr an sozialer Absicherung, für eine klare Absage an Privatisierungen, für ein Mehr an kommunaler Selbstverwaltung und weniger nervtötende Bürokratie, für mehr Toleranz und mehr Menschlichkeit, für einen verantwortungsvollen Umgang mit unserer Umwelt und für eine kräftige Friedenspolitik.“

Bei der Kreistagswahl Ende Mai hatten die Linken 9,8 Prozent der Stimmen erhalten und stellen nun acht der insgesamt 80 Abgeordneten. Im Jahr 2014 kam die Partei noch auf 15,7 Prozent und konnte 13 Abgeordnete ins nordsächsische Kreisparlament schicken.

Der neue Kreistag wird am 21.August auf Schloss Hartenfels in Torgau das erste Mal zusammentreten.


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