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LVZ, Delitzsch-Eilenburg

Nachtflüge – IG begrüßt Ablehnungen: Folgen des Flughafenausbaus für Gesundheit beachten

Delitzsch/Rackwitz. Der Leipziger Stadtrat hat sich in der Vorwoche bereits deutlich positioniert und lehnt den Ausbauantrag des Flughafens Leipzig-Halle ab. In ihren jeweiligen Sitzungen des Delitzscher Stadtrats und des Rackwitzer Gemeinderats am Donnerstag werden ähnliche Stellungnahmen erwartet.

Mit großer Mehrheit haben die Leipziger Räte eine Wiederholung des Beteiligungsverfahrens gefordert: „Die beantragte 15. Planänderung ist zu überarbeiten und in wesentlichen Bereichen zu ergänzen, da ein wesentlicher Teil der Unterlagen unvollständig beziehungsweise inhaltlich derzeit nicht zustimmungsfähig ist und wichtige Untersuchungen fehlen“.

Aus Sicht der Delitzscher Stadtverwaltung seien die konkreten Auswirkungen anhand der Unterlagen für Delitzsch ebenfalls ungenügend dargestellt und es könne dem Antrag nicht gefolgt werden. Daher empfiehlt die Verwaltung dem Stadtrat, sich dieser Bewertung anzuschließen, erklärte Bürgermeister Thorsten Schöne (parteilos). Da Willensbekundungen der Stadträte von Leipzig und Schkeuditz zur Aussetzung des Verfahrens oder der Fristverlängerung für eine Stellungnahme durch die federführende Landesdirektion Sachsen bislang nicht berücksichtigt wurden, geht Schöne davon aus, „dass ein wirtschaftspolitisches Interesse besteht, das Verfahren schnell durchzuführen und ihm zum Erfolg zu verhelfen“. Die „IG Nachtflugverbot L/H“ begrüßt die Meldungen aus Delitzsch und Leipzig. In den Stellungnahmen fehlen aus IG-Sicht jedoch lärmmedizinische Aspekte, teilt Thomas Pohl von der IG mit. Besonders in der Nacht führe Fluglärm zu Schlaf- und auch zu psychischen Störungen, Bluthochdruck, Schlaganfällen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu tödlichen Herzinfarkten.


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