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LVZ, Delitzsch-Eilenburg

Neue Chefin für Nordsachsens Linke. Kreisparteitag wählt Luise Neuhaus-Wartenberg

Nordsachsen/Eilenburg. Die nordsächsischen Linken haben eine neue Kreischefin: Luise Neuhaus-Wartenberg ist Nachfolgerin von Susanna Karawanskij. Gewählt wurde die 38-Jährige am Montagabend bei einem Kreisparteitag der Linken im Bürgerhaus Eilenburg.

Zu Beginn der Veranstaltung wurde Susanna Karawanskij, die vor einigen Tagen als neue Ministerin für Gesundheit, Arbeit, Soziales, Frauen und Familie im Bundesland Brandenburg vereidigt wurde, mit Blumen und kleinen Geschenken überrascht. In ihrer Eröffnungsrede stellte die bisherige Vorsitzende dann klar, dass sie zwar mit der Leipziger Region verbunden bleibe und ihre politische Heimat eindeutig Nordsachsen sei. Infolge der neuen Aufgaben müsse sie sich jedoch aus der operativen Arbeit zurückziehen und bitte um eine Entlastung vom Vorsitz. Als ihre Nachfolgerin schlug Karawanskij ihre bisherige Stellvertreterin Luise Neuhaus-Wartenberg vor.

Luise Neuhaus-Wartenberg ist Abgeordnete im sächsischen Landtag und dort Sprecherin ihrer Partei für Mittelstand, Handwerk und Tourismus. Die gebürtige Leipzigerin, die auch in der Messestadt wohnt, ist verheiratet und hat ein Kind. Ihr erlernter Beruf ist Prokuristin.

Mit ihrer Vorstellungsrede überzeugte sie dann auch die rund 60 beim Parteitag anwesenden Genossinnen und Genossen – und wurde mit übergroßer Mehrheit zur neuen Kreischefin gewählt. In weiteren Wahlgängen wurden mit ebenfalls fast einstimmigem Wahlergebnis Susanna Karawanskij und Michael Friedrich als Stellvertretende Kreisvorsitzende sowie David Himmer als Geschäftsführer des Kreisverbandes gewählt. Als Vertreter der Linksjugend Solid gehört Christian Stoye dem neuen Kreisvorstand an. Weitere Mitglieder sind Ingrid Bernhardt, Rosmarie Händler, Marion Kanitz, Peter Streubel, Michael Bagusat-Sehrt, Sven Meyerhofer, Kevin Jochmann und Frank Januschek.

Als Gast war am Montagabend Rico Gebhardt, Fraktionschef der Linken im Landtag, nach Eilenburg gekommen. In seiner Rede führte er aus, dass sich unter dem neuen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer die Tonlage in der Landespolitik positiv verändert habe und mehr Gesprächsbereitschaft bestehe als zuvor. Jedoch müsse die Glaubwürdigkeit der CDU mehr denn je hinterfragt werden. Das gelte zum Beispiel für den jetzt in Gang gesetzten Reparaturbetrieb hinsichtlich der Lehrer, der Polizei und anderen Personals, denn der ehemalige CDU-Generalsekretär Kretschmer habe diesen Mangel über zwölf Jahre lang voll mit verantwortet. Erst recht sei der verkündete Ausschluss einer Zusammenarbeit zwischen CDU und AfD nach den nächsten Landtagswahlen wenig glaubhaft.


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