Skip to main content

Torgauer Zeitung, Ausgabe vom 26. September 2017

Noch keinen Plan B - Susanna Karawankskij zieht nicht wieder in den Deutschen Bundestag ein

Im Kurzinterview mit der Torgauer Zeitung spricht Susanna Karawanskij über die Wahl und Ihre nächsten Schritte.

Auch wenn sie mit zunehmender Stunde ein immer schlechter werdendes Gefühl verspürte, hoffte Susanna Karawanskij (DIE LINKE) am Sonntag bis zuletzt auf einen Wiedereinzug in den Bundestag. Vergeblich. Die Leipzigerin, die auch Kreisvorsitzende der nordwestsächsischen Linken ist, zeigte sich gestern morgen am Telefon gegenüber der Torgauer Zeitung enttäuscht aber gefasst. Bei einem Direktmandat und fünf Listenplätzen reichte es für Karawanskij diesmal nicht. Nach einem Frühstück ganz in Familie ging es deswegen erst einmal ans Telefon. Gespräche über die Zukunft ihrer nunmehr ehemaligen Mitarbeiter standen ganz weit oben auf der Liste. Sie selbst, so Karawanskij, habe noch keinen Plan B. Auf jeden Fall werde sie weiterhin politisch aktiv bleiben. Zudem werde sie ihren Verpflichtungen auf Kreisebene nachkommen.

Zu den Zukunftschancen des LINKEN-Abgeordnetenbüros in der Torgauer Schlossstraße konnte die Leipzigerin noch nichts sagen, da die Finanzierung nun neu geregelt werden müsse. "Wir sind bestrebt, eine Lösung zu finden", sagte Karawanskij, die am Nachmittag zu Gesprächen in Berlin weilte.