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Torgauer Zeitung

Nordsachsen kauft sich ein neues Busunternehmen

Torgau. Der Kreistag hat am vergangenen Mittwoch den Kauf des Krostitzer Busunternehmens "Leupold" beschlossen. Kosten: 1,7 Millionen Euro. Der Kauf war im Doppelhaushalt nicht eingeplant, wurde laut Beschlussvorlage aber durch massive Zins-Ersparnisse möglich.

Ein wichtiger Grund für den Erwerb des Unternehmens sind die Pläne Nordsachsens, den Busverkehr im Landkreis ab 2022 zentral zu organisieren und nicht wie bisher in verschiedene sogenannte Linienbündel aufzuteilen. Zusammen mit den hinzukommenden Leupold-Kapazitäten würde die bereits zu 100 Prozent im Landkreis-Besitz befindliche Omnibusverkehrsgesellschaft "Heideland" (OVH) 33 Prozent aller Strecken in Nordsachsen mit eigenen Fahrzeugen und Fahrern abdecken können. Die übrigen Strecken sollen, so der Plan, von Sub-Unternehmen unter planerischer Regie der OVH gefahren werden. Der Landkreis erhofft sich über die Bündelung der Linien den Ausbau und die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs in Nordsachsen effektiver steuern zu können. AfD-Kreisrat René Bochmann stellte in dem Zusammenhang die Frage, ob die Kreisverwaltung darauf hinarbeite, die Busse der kreiseigenen Flotte auf Wasserstoff-Antrieb umzustellen. Landrat Kai Emanuel erklärte, dass er dieses Thema intensiv verfolge, die aktuelle zur Verfügung stehenden Technologien in diesem Bereich noch nicht wirtschaftlich seien.


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