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Torgauer Zeitung

So fahren Kinder und Jugendliche günstiger

Dresden. Nach langen Diskussionen führt Sachsen ab August das Bildungsticket für Busse und Bahnen ein. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten:

Was ändert sich?

Bislang war es für Schülerinnen und Schüler oft kompliziert und teuer, mit Bussen und Bahnen zwischen den verschiedenen Kommunen zu pendeln. Das Bildungsticket verspricht jetzt ein Ende des „Tarifdschungels“, wie es auf einer Internetseite der Verkehrsverbünde heißt: Für 15 Euro im Monat können Nutzerinnen und Nutzer ab dem 1. August rund um die Uhr durch den gesamten Verkehrsverbund fahren. 

Wer kann das Bildungsticket nutzen?

Berechtigt sind alle Kinder und Jugendlichen ab der 1. Klasse, die eine allgemeinbildende Schule in Sachsen besuchen. Auch Berufsschülerinnen und -schüler können das Bildungsticket nutzen – Voraussetzung ist, dass sie keine duale Ausbildung machen. Für Auszubildende gibt es bereits das Azubi-Ticket. 

Wo genau gilt das Bildungsticket?

Das Bildungsticket gilt nicht für ganz Sachsen, sondern für einen der fünf Verkehrsverbünde. Im Leipziger Umland ist das etwa der Mitteldeutsche Verkehrsverbund (MDV) – dort ist das Bildungsticket im sächsischen Bereich gültig. Kinder und Jugendliche, deren Wohnort in einem anderen Verkehrsverbund liegt als ihre Schule, können sich aussuchen, für welches Gebiet sie das Ticket haben möchten.

Wie erhält man das Ticket? 

Schülerinnen und Schüler, die bereits ein Abo beziehen, sollten schon Post mit den wichtigsten Infos bekommen haben. Das Bildungsticket gibt es im Abo für zwölf Monate. Wer es beziehen möchte, muss einen Antrag ausfüllen und diesen online oder beim örtlichen Verkehrsunternehmen einreichen. Dazu sollten Schüler einen Berechtigungsnachweis mitschicken – das kann etwa der Schülerausweis oder eine Kundenkarte der Verkehrsbetriebe sein. 

Wie kommt das Bildungsticket bei jungen Leuten an? 

Seit zehn Jahren hat der Landesschülerrat laut deren Vorsitzender Joanna Kesicka auf das Bildungsticket gewartet. Langfristig wünsche sie sich ein sachsenweites Bildungsticket, damit Schülerinnen und Schüler sich frei im ganzen Bundesland bewegen könnten. Vor allem sei aber wichtig, dass der öffentliche Nahverkehr im ländlichen Raum ausgebaut werde. „Ein gutes Ticket nützt nichts, wenn der Bus nicht kommt und ich am Ende doch das Elterntaxi rufen muss“, mahnte sie. 


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