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LVZ Delitzsch-Eilenburg, Foto: pd

Werbung für Nordsachsens Südzipfel – Autobahn-Tafeln weisen auf Obstland hin / Größtes zusammenhängendes Obstanbaugebiet im Freistaat Sachsen

Nordsachsen. Es gibt so manches Sehenswerte im Landkreis Nordsachsen, auf das am Rand der Autobahn hingewiesen wird – auf das Barockschloss Delitzsch beispielsweise, auf Schloss Hubertusburg in Wermsdorf, auf die Döllnitzbahn sowie auf die Dübener Heide. Und nun soll an der Autobahn 14 auch für das Sächsische Obstland geworben werden. Das wird wohl auch so manchen Delitzscher oder Eilenburger auf die Vielfalt des eigenen Kreises aufmerksam machen. Denn dass der Süden des Landkreises Nordsachsen mit seinen weitläufig angelegten Obstplantagen zum größten zusammenhängenden Obstanbaugebiet in Sachsen gehört, weiß noch nicht jeder an der anderen Ecke des Kreises.

In Fahrtrichtung Dresden weist künftig zwischen den Anschlussstellen Grimma und Mutzschen sowie in Fahrtrichtung Magdeburg zwischen den Anschlussstellen Döbeln-Nord und Leisnig jeweils eine der charakteristischen braunen Tafeln auf einen lohnenden Abstecher hin. Die Anbauflächen des Sächsischen Obstlandes befinden sich zwischen Oschatz in Nordsachsen, Grimma im Kreis Leipzig und Döbeln im Landkreis Mittelsachsen. Auf rund 1300 Hektar Anbaufläche werden jährlich mehr als 40 000 Tonnen Obst erzeugt, die dann neben dem reinen Obstverkauf zu Sachsenobst-Fruchtsäften und -Nektaren sowie zu Sachsenobst-Obstweinen verarbeitet werden. Neben den klassischen Äpfeln, die mit rund 85 Prozent den Schwerpunkt der Obsterzeugung ausmachen, werden im Obstland Sachsen auch Birnen, Süß- und Sauerkirschen, weiße, rote und schwarze Johannisbeeren, Himbeeren, Erdbeeren und Pflaumen und seit etwa zwölf Jahren auch Haselnüsse angebaut.

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) hat nun die verkehrsrechtliche Anordnung zur Aufstellung der touristischen Unterrichtungstafel erteilt. Im nächsten Schritt ist die Obstland Dürrweitzschen AG als Antragsteller gefragt: „Die Aufstellung kann vorgenommen werden, sobald die Schilder gefertigt sind“, so Lasuv-Sprecherin Nicole Wernicke.

Und Doris Drescher, Präsidentin des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr, erklärt auch gleich noch, warum das Amt die neuen Hinweistafeln abgesegnet hat: „Die Sortenvielfalt des angebauten Obstes sowie deren vielfältige Verarbeitungsvarianten sind beeindruckend. Das Sächsische Obstland im sächsischen Burgen- und Heideland zieht jedes Jahr zahlreiche Besucher aus nah und fern an. Ein Besuch im Obstland ist nicht nur im Sommer oder Herbst, wenn die Bäume ihre Früchte tragen, lohnenswert, sondern auch im Winter und Frühjahr, wenn die Plantagen mit Schnee bedeckt sind oder in voller Blüte stehen.“ Auch die vielen Veranstaltungen, die Verkostungsaktionen in den Plantagen und die Betriebsbesichtigungen in Obstkeltereien und -brennereien sowie in Obstlagerhäusern, Sortier- und Verpackungsstationen seien einen Besuch wert. „Die neuen Unterrichtungstafeln an der Autobahn sollen vorbeifahrende Touristen dazu einladen, sich selbst ein Bild vom Sächsischen Obstland zu machen.“


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