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LVZ, Delitzsch-Eilenburg

CTC-Forum in Delitzsch: Schwierige Terminsuche

Delitzsch. Die Stadt Delitzsch wird Standort eines Großforschungszentrums. Das wirft natürlich auch einige Fragen auf. Die Menschen vor Ort sollen daher den Prozess der Ansiedlung auf dem Zuckerfabrik-Areal von Anfang an begleiten dürfen, unter anderem ein Forum besuchen können. Doch es wird noch nichts mit einem Termin.

Ursprünglich war für Ende Januar ein Gesprächsforum im Bürgerhaus geplant worden. Dort sollten Bürgerinnen und Bürger ins Gespräch mit den Macherinnen und Machern hinter dem Forschungszentrum kommen können. Der für den 24. Januar 2023 anberaumte Termin musste allerdings doch gestrichen werden.

Nun ist noch kein neuer Termin gefunden oder in Aussicht. Die Stadtverwaltung Delitzsch selbst wartet auf Rückmeldung unter anderem von der sächsischen Staatskanzlei. Es ziehe sich möglicherweise noch eine Weile mit dem Termin, heißt es.

Beim Großforschungszentrum CTC, das CTC steht für Center for the Transformation of Chemistry, handelt es sich um ein Projekt des Bundes und des Landes. Dementsprechend schwierig kann es sich gestalten, alle Beteiligten unter einen Hut zu bekommen.

Definitiv aber soll es ein Forum geben. Ziel ist es, dass die Menschen vor Ort und in der Region in dem Prozess mitgenommen werden. So hatte CTC-Chef Peter Seeberger schon bei Verkündung der Ansiedlung in Delitzsch betont: „Wir sind kein Raumschiff, das hier nur landet.“

Für manche klingt das CTC-Ziel aber vielleicht wie Science Fiction. Im Forschungszentrum soll es um die Erforschung von Umwandlung von chemischen Stoffen gehen und wie man Kreislaufwirtschaften bilden kann, um unabhängiger von fossilen Energien zu werden und auch den Co2-Ausstoß zu mindern.

Im kommenden Jahr startet die Aufbauphase des Zentrums, das viele neue Jobs bringen soll. Frühestens 2026 beginnt allerdings mit der sogenannten institutionellen Förderung auch der Bau des Großforschungszentrums auf dem Gelände der einstigen Zuckerfabrik in der Richard-Wagner-Straße.

Wir hoffen, dass Sie das vergangene Jahr gut überstanden haben und mit Zuversicht im Neuen ankommen konnten. Das bleibt eine Herausforderung, der wir uns alle stellen dürfen.

Aber: Es war nicht alles schlecht und es wird nicht alles schlecht. Dafür setzen wir uns als LINKE weiter ein. Wir wünschen uns und Ihnen ein soziales, friedliches, gerechtes und nachhaltiges Miteinander in Nordsachsen.

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