Aus dem Kreistag
Redemanuskript zum Fördervorhaben „Modernisierung Kurzentrum HEIDE SPA in Bad Düben als multifunktionale Freizeiteinrichtung“
Es gilt das gesprochene Wort!
//Anrede//,
wir haben heute die große Chance, das vor rund 25 Jahren erbaute HEIDE SPA nicht nur umfassend zu sanieren, was offensichtlich dringend notwendig ist, sondern kräftig zu modernisieren. Mit dem Ziel, die Attraktivität dieses schönen Wellness-Tempels nicht nur zu erhalten, sondern deutlich zu erhöhen und steigende Besucherzahlen zu generieren. Unsere Hoffnung beruht darauf, ein wesentlich besseres Betriebsergebnis zu erzielen und die Zuschüsse der drei Gesellschafter zu verringern, im Idealfall auf Null. Auch wenn ich persönlich nicht daran glaube, dass diese Schwarze Null jemals realistisch sein wird, sollten wir diesen Weg, den wir seit Oktober letzten Jahres in verschiedenen Gremien umfassend und teilweise kontrovers diskutiert haben, unbedingt gehen. Es wäre absolut nicht nachvollziehbar, wenn wir dieses Highlight HEIDE SPA nicht nur für Bad Düben, sondern für den gesamten Landkreis und darüber hinaus nicht pflegen und ertüchtigen würden, wenn wir diese Perle aus der Hand gäben oder gar verkommen ließen.
Wie aus dem Schreiben von Staatssekretär Scheel aus dem Wirtschaftsministerium hervorgeht, können wir bei veranschlagten Gesamtkosten von 30,4 Mio. Euro mit einem generellen Fördersatz von 80 % rechnen, für Saunen und ähnliche Wellnessanlagen zu 30 %. Das sind sehr attraktive Fördersätze, die es uns und sicher auch den beiden anderen Gesellschaftern gestatten würden, trotz schwieriger Haushaltslage den Sprung zu wagen und mit der Ausschreibung und Vergabe der Planungsleistungen für die Leistungsphase 3 in Vorleistung zu gehen. Die Bedingung ist, dass der vollständige und bewilligungsreife Förderantrag dann bis Anfang Oktober dieses Jahres bei der Landesdirektion vorliegt. Das ist sicherlich sehr sportlich, sollte aber zu schaffen sein.
Die parallele Ausschreibung und Vergabe zur Beauftragung eines externen Dritten mit der Betreibung des operativen Geschäfts der Kurbetriebsgesellschaft während und nach der Bauphase, die auf Initiative der SPD/Grünen Fraktion ergänzend aufgenommen wurde, ist ein sehr sinnvoller Schritt, der uns mehr Sicherheit gibt. Wir sollten also heute mutig den Startschuss geben, wohl wissend, dass dies alles andere als eine riskante Wette bedeutet. Sondern eine höchst sinnvolle und nachhaltige Investition in die Zukunft, die nicht nur für Bad Düben im Interesse des Erhalts des Kurstatus wichtig ist, sondern ganz Nordsachsen noch attraktiver macht.
