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Der „Tauchaer Erklärung“ muss entschlossenes Dresdner Handeln folgen LINKE unterstützt gemeinsame Plattform aller Anrainer der B 87 n, damit es endlich los geht!
Die vor wenigen Tagen von Bürgerinitiativen und Stadträten vorgelegte „Tauchaer Erklärung“ zum Bau der neuen B 87 bei gleichzeitigem Erhalt der ökologisch wertvollen Parthenaue ist für die LINKE im Kreistag ein Unterstützens werter konstruktiver Schritt, damit dem vielen Reden und unendlichen Ankündigungen nun endlich entschlossenes Handeln folgen kann.
Die vor wenigen Tagen von Bürgerinitiativen und Stadträten vorgelegte „Tauchaer Erklärung“ zum Bau der neuen B 87 bei gleichzeitigem Erhalt der ökologisch wertvollen Parthenaue ist für die LINKE im Kreistag ein Unterstützens werter konstruktiver Schritt, damit dem vielen Reden und unendlichen Ankündigungen nun endlich entschlossenes Handeln folgen kann. Wichtig ist vor allem davon wegzukommen, immer nur zu sagen was alles nicht geht und was nicht gewollt ist. Ohne Kompromissbereitschaft auf allen Seiten und ohne ein Aufeinander Zugehen wird es keine B 87 n geben!
Nachdem unser Kreistag und auch der Regionale Planungsverband Westsachsen schon vor zwei Jahren glaubwürdig die absolute Notwendigkeit einer spürbaren Ertüchtigung dieser für unseren Landkreis wahrlich überlebenswichtigen Verkehrstrasse nachgewiesen haben und jeder Realist wissen muss, dass der Traum eines vierspurigen Ausbaus wohl für immer ausgeträumt ist, geht es jetzt schlicht um die Verwirklichung einer konsensfähigen Linienführung. Diese muss sensibel mit den Belangen von Mensch, Natur und Umwelt umgehen und dabei einen Zeithorizont von mindestens 50 Jahren im Blick haben. Die jetzt als Konsensvariante vorgeschlagene nördliche Trassenführung über den Autobahnanschluss Leipzig-Mitte, die bestehende Bundesstraße B 2 und die Staatstraße S 4 bietet sich trotz deutlich verlängerter Strecke als eine brauchbare Lösung an. Selbstverständlich dürfen dann aber nicht die Belange etwa der Einwohner von Hohenossig und Krostitz vergessen werden, die bereits jetzt schon unter dem unsäglichen Durchgangsverkehr der B 2 zu leiden haben. Nordvariante bedeutet für uns, dass es dann zwingend Ortsumgehungen der B 2/B 87 um Hohenossig und ebenso um Krostitz geben muss!
Die LINKE erwartet, dass nun endlich in Dresden das unproduktive Durcheinander und das Desinteresse in den Häusern von Morlock (SMWA) und Kupfer (SMUL) ein Ende hat. Ministerpräsident Tillich ist aufgefordert, endlich von seiner Richtlinienkompetenz Gebrauch zu machen und dafür zu sorgen, dass in Dresden ab sofort mit einer kräftigen Stimme PRO B 87 n in der nördlichen Variante gesprochen wird. Solange dies nicht geschieht wird sich Verkehrsminister Ramsauer in Berlin locker zurücklehnen und die Gelder in die Bundesländer leiten, die genau wissen was sie wollen.
Dr. Michael Friedrich
Fraktionsvorsitzender
