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Fotos: M.H.

Fraktion DIE LINKE bei der INVEST REGION LEIPZIG

Am 12. Mai 2016 war DIE LINKE. im Kreistag Nordsachsen in den Räumen der Invest Region Leipzig GmbH zu Gast. Neben dem Landkreis Nordsachsen und dem Landkreis Leipzig mit jeweils 15% sind die Stadt Leipzig mit 51% und die IHK Leipzig mit 19% als Gesellschafter an der Akquisitions- und Ansiedlungsagentur beteiligt. Michael Körner, der die Geschäfte derzeit interimistisch führt, diskutierte mit den Vertretern der nordsächsischen Kreistagfraktion und der Leipziger Stadtratsfraktion über die Entstehung, Entwicklung und Erfolge der 2012 noch als "WRL Wirtschaftsförderung Region Leipzig GmbH" gegründeten Gesellschaft.

Am 12. Mai 2016 war DIE LINKE. im Kreistag Nordsachsen in den Räumen der Invest Region Leipzig GmbH zu Gast. Neben dem Landkreis Nordsachsen und dem Landkreis Leipzig mit jeweils 15% sind die Stadt Leipzig mit 51% und die IHK Leipzig mit 19% als Gesellschafter an der Akquisitions- und Ansiedlungsagentur beteiligt. Michael Körner, der die Geschäfte derzeit interimistisch führt, diskutierte mit den Vertretern der nordsächsischen Kreistagfraktion und der Leipziger Stadtratsfraktion über die Entstehung, Entwicklung und Erfolge der 2012 noch als "WRL Wirtschaftsförderung Region Leipzig GmbH" gegründeten Gesellschaft.

Die anfängliche Skepsis über den Sinn der damaligen WRL und heutigen IRL lag schon im Namen begründet. Gibt es doch auch ein Amt für Wirtschaftsförderung bei der Stadt Leipzig oder ein Amt für Wirtschaftsförderung und Landwirtschaft in Nordsachsen. Dass es sich hier nicht um eine Konkurrenzveranstaltung handelt, wurde nicht nur durch die Umbenennung deutlich. Investitionsakquise und Fachkräftegewinnung stehen bei der INVEST REGION LEIPZIG im Vordergrund, während die Aufgabe der regionalen Wirtschaftsförderer vor Ort die Bestandspflege ist. Die IRL versteht sich als Service-Angebot und nicht als Konkurrenz für Wirtschaftsförderer.

Ein weiterer Grund, skeptisch zu sein war die Befürchtung, dass Leipzig alles aufsaugt was an Investitionen in die Region kommt. Dabei zeigte die Erfahrung der letzten Jahre, dass Leipzig auch auf die Landkreise ausstrahlt, die die Flächen für Wirtschaftsansiedelungen haben, die in Leipzig inzwischen knapp werden. Das geschieht nicht unbedingt in Form eines Speckgürtels um die Stadt, sondern eher entlang der Hauptverkehrswege.

Mit nur sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kann die Gesellschaft schon einige Erfolge vorzeigen, die bei vielen Gremien aber noch zu wenig bekannt sind. Direktmarketing, Mailing, Akquisebesuche auf Messen und Veranstaltungen sollen helfen, die international noch eher unbekannte Wirtschaftsregion Leipzig in den Fokus von Investoren und Fachkräften zu rücken. Auch Rückkehrer sollen angeworben werden. Der Schwerpunkt liegt bei den Zielmärkten in Mittel- und Osteuropa, hier vor allem das Baltikum und Polen, wo zum Beispiel mit einem 350 Quadratmeter großen Plakat geworben wurde. Es gab Auftritte auf der EXPO REAL 2015, der Internationalen Grünen Woche aber auch Akquisitionsreisen in die USA, die Schweiz oder nach Schweden. Dabei sind die Zielbranchen im Investitions- und Fachkräfteservice durchaus nicht dieselben.

Die IRL verfügt über Datenbanken sowohl zur Vermarktung stehender Flächen als auch feier Stellen in der Region. Es gibt regelmäßige Treffen mit den Wirtschaftsförderämtern. Zudem ist die Gesellschaft auch an der Vermarktung der Seen beteiligt.

Wirtschaftsförderung ist langwierig und braucht Zeit. Trotzdem kann die IRL schon einen enormen Anstieg an qualifizierten Kontakten und die Beteiligung an der Schaffung hunderter Arbeitsplätze für sich verbuchen. Nur ist diese Erfolgsgeschichte bei vielen Gremien der Gesellschafter noch zu wenig bekannt.

 

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