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Höhere Beiträge für Oschatzer Kinderbetreuung: So macht Teilen keinen Spaß!
Anfangs taten sich diese „Drei“ zusammen – das Land, die Stadt und bereitwillig zahlende Eltern – um eine ständig gute Kinderbetreuung in Oschatz zu sichern und selbst steigende Kosten gemeinsam zu bewältigen. Da investierte die Stadt rund 5 Mio. Euro in die Oschatzer Kinderbetreuungseinrichtungen und die Eltern ertrugen relativ klaglos die Steigerung ihrer Elternbeiträge.
Anfangs taten sich diese „Drei“ zusammen – das Land, die Stadt und bereitwillig zahlende Eltern – um eine ständig gute Kinderbetreuung in Oschatz zu sichern und selbst steigende Kosten gemeinsam zu bewältigen. Da investierte die Stadt rund 5 Mio. Euro in die Oschatzer Kinderbetreuungseinrichtungen und die Eltern ertrugen relativ klaglos die Steigerung ihrer Elternbeiträge. Seit nunmehr fast zehn Jahren jedoch stagniert der Landeszuschuss! So, dass Eltern und Stadt allein heute für einen Krippenplatz das 4,6fache des Landeszuschusses, für einen Kitaplatz das 1,6fache des Landeszuschusses und für einen Hortplatz das 1,2fache des Landeszuschusses aufbringen müssen.
Gleichzeitig sind die Kosten in den Oschatzer Kindertageseinrichtungen gestiegen und von weiter steigenden Kosten in den kommenden Jahren ist auszugehen. Es besteht die Gefahr, dass Stadt und Eltern weiter belastet werden, wenn das Land seinen Beitrag nicht angleicht.
Nur eine Erhöhung der Elternbeiträge ab 1.1.2015 – wie leider in der letzten Stadtratssitzung mehrheitlich beschlossen – ist ein verkehrter Ansatz. Das fand und findet nicht unsere Zustimmung.
Letztlich sehen wir hier,übrigens wie auch andere in Wort und Zuschrift, das Land in der Pflicht. Wir fordern die anderen Fraktionen im Oschatzer Stadtrat dazu auf, an ihre Landtagsabgeordneten deutlich heranzutreten, um endlich Eltern und Kommunalhaushalt zu entlasten. Die Linksfraktion jedenfalls wird die Landtagsabgeordnete Annekatrin K., selbst junge Mutter, zum Thema Kinderbetreuungskosten nach Oschatz einladen.
Denn: Teilen geht anders! Und wir linken Stadträte möchten und werden nicht länger Geldeintreiber für das Land sein.
Stadträte Thomas Schneider, Peter Streubel, Sebastian Schneider, Stefan Schurich, Julia Zieger

