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Leserbrief - Thema: Mittelschule Oschatz
Unübersehbar ist am Rande des Stadtzentrums von Oschatz die Mittelschule, ein viergeschossiger Bau mit je zwei zweiflügeligen Eichentüren, mit Sandsteinbögen, Rundsäulen, mit einem Uhrengiebel und dessen Sandsteinschmuckelementen. Einladend wirkt auch das dominierende Gebäude durch die stark strukturierte Fassade, die Würde und Wichtigkeit verleiht und das mit einer parkähnlichen Anlage großzügigen, leichten Zugang zum dauernden Schulbetrieb geradezu erst möglich macht.
Unübersehbar ist aber auch, beim Osterspaziergang muss sich jetzt jeder selbst überzeugen, dass dieser "Zugang" zur Bildung in einem furchtbaren Zustand ist: Der gesamte Platz vor der Südfassade ist mit Bauzäunen gesperrt, die Eingänge sind mit Gerüststangen, Schal-und Laufbrettern notdürftig getunnelt, weil herabfallender Putz sonst Schüler,Lehrer,Zulieferer,Gäste treffen könnte.
Sehr geehrte Damen und Herren,
als Stadtrat und als früherer Direktor der Pestalozzi-Oberschule Oschatz (1988-1992) empört mich die Situation im Eingangsbereich der Mittelschule Oschatz, die im wahrsten Sinne des Wortes den "Zugang" zu Bildung mehr als behindert. Ein Leserbrief soll gemeinsames Vorgehen befördern.
Ungehinderten Zugang zur Bildung schaffen - Das wird Zeit nach drei Jahren!
Unübersehbar ist am Rande des Stadtzentrums von Oschatz die Mittelschule, ein viergeschossiger Bau mit je zwei zweiflügeligen Eichentüren, mit Sandsteinbögen, Rundsäulen, mit einem Uhrengiebel und dessen Sandsteinschmuckelementen. Einladend wirkt auch das dominierende Gebäude durch die stark strukturierte Fassade, die Würde und Wichtigkeit verleiht und das mit einer parkähnlichen Anlage großzügigen, leichten Zugang zum dauernden Schulbetrieb geradezu erst möglich macht.
Unübersehbar ist aber auch, beim Osterspaziergang muss sich jetzt jeder selbst überzeugen, dass dieser "Zugang" zur Bildung in einem furchtbaren Zustand ist: Der gesamte Platz vor der Südfassade ist mit Bauzäunen gesperrt, die Eingänge sind mit Gerüststangen, Schal-und Laufbrettern notdürftig getunnelt, weil herabfallender Putz sonst Schüler,Lehrer,Zulieferer,Gäste treffen könnte.
Unübersehbar ist aber gleichzeitig, dass durch die Sperrung des gesamten Weges vor der Südfassade viele den Weg zu den Eingangs -"Tunneln" über die Rasenflächen suchen.Und wie sich das dann im Inneren der Schule auf die mit Auslegware gestalteten Flure und Zimmer auswirkt, davon können besonders die Reinigungskräfte in der Schule mehr als ein Klagelied singen.Auf alle Fälle: Die Rasenflächen draußen und die Auslegware innen sind mehr als lädiert.
Unübersehbar sind aber auch die Anstrengungen des Stadtrates, des Oberbürgermeisters, der Stadtverwaltung, seit 1992 einer Schule, die bereits seit 1883 in Betrieb ist, heute über 500 Schüler aufnimmt, in eine moderne Bildungsstätte zu verwandeln.Von 1992 bis 2005 wurde mit Millionen DM/Euro in 13 Schritten gründlich für eine sichere Zukunft investiert. Dabei hat die Stadt sogar die Hälfte der Kosten getragen. Und nun, nachdem man erwarten kann, dass mit der endgültigen Erneuerung der angegriffenen Eingangsfassade die wichtigsten Probleme seit 1883 nun auch für viele Jahrzehnte gelöst sind, da ist unübersehbar, dass trotz langfristiger Vorbereitung seit 2008 und Bereitstellung kommunaler Mittel die Förderung seitens der Landesebene einfach abgesagt wurde. Nun steht die Stadt allein da mit der Antwort: Trotz Verwaltungsvorschrift für Schulhauausbau für bestandsfähige Schulen ist "kein Geld da". Ja, wo ist denn das Geld hin, wenn doch seit 1990 in Sachsen 1000
Schulen geschlossen , Lehrer jahrelang in Teilzeit getrieben worden sind? Sollen Mittelschüler aus Oschatz und aus der Region nun auch im vierten Jahr durch behelfmäßige Tunnel gegen Steinschlag zur Schule gehen?
Unübersehbar im Frühjahr 2010 ist die Notwendigkeit, dass spätestens in Vorbereitung des neuen Schuljahres die Baugerüste aufzustellen sind, damit der "Zugang" zur Bildung in der größten Mittelschule zwischen Torgau, Riesa,Döbeln, Grimma und Wurzen, hier in der Mitte Sachsens, ungehindert möglich ist. Sie, liebe Leser,werden
mit Ihren Möglichkeiten und Kontakten die notwendige Veränderung mit organisieren. Ich werde das als Stadtrat auf alle Fälle tun.Dieser Leserbrief ist nur ein bescheidener Anfangfür unüberseh-und hörbare Forderungen.
Peter Streubel
