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Aktuelle Meldungen

Pressemitteilung anlässlich der Fahrpreiserhöhungen im MDV

Dr. Michael Friedrich; Susanna Karawanskij

Die fast alljährliche Fahrpreiserhöhung im Mitteldeutschen Verkehrsverbund überrascht nicht, ist aber für die täglichen Nutzerinnen des öffentlichen Personennahverkehrs trotzdem bitter.

Die Fahrpreiserhöhung im Mitteldeutschen Verkehrsverbund ab dem 01.08.13 kommentieren der Vorsitzende der Kreistagsfraktion Dr. Michael Friedrich und die Kreisvorsitzende der LINKEN in Nordsachsen, Susanna Karawanskij, wie folgt:

„Die fast alljährliche Fahrpreiserhöhung im Mitteldeutschen Verkehrsverbund überrascht nicht, ist aber für die täglichen Nutzerinnen des öffentlichen Personennahverkehrs trotzdem bitter. Es ist klar, dass öffentliche Daseinsvorsorge nicht zum Nulltarif zu haben ist, vielmehr muss diese auskömmlich finanziert werden. Dafür braucht es langfristiger konzeptioneller Überlegungen, um die Attraktivität des Öffentlichen Nahverkehrs und damit die Fahrgastzahlen deutlich zu steigern.  Einfach nur jährlich die Preise anzuheben läuft dem zuwider und ist schlicht einfallslos..“ Kommentiert Susanna Karawanskij, Kreisvorsitzende und Direktkandidatin der LINKEN in Nordsachsen, die bevorstehende Fahrpreiserhöhungen im MDV.

Dr. Michael Friedrich. Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Kreistag, ergänzt:

„Bereits im März hat die Fraktion der LINKEN im Kreistag einen Antrag auf ein Tarifmoratorium für den Mitteldeutschen Verkehrsverbund gestellt, wonach im Rahmen der verschiedenen Strategiediskussionen auch alternative Formen zur Finanzierung des Öffentlichen Personennahverkehrs zu suchen ist. Jeder hat ein Recht auf Mobilität und diese darf im Landkreis nicht durch den Geldbeutel entschieden werden.“

 

Der Freistaat muss in die Pflicht genommen werden, die Regionalisierungsmittel des Bundes für den Öffentlichen Personennahverkehr auch tatsächlich vollständig an die kommunale Ebene weiterzuleiten.

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