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Ran, ran und ran! Es stehen Entscheidungen für einen nordsächsischen Schulnetzplan an.

Peter Streubel

Pädagogisch engagierte Kreisräte einiger Fraktionen haben sich für einen nordsächsischen Schulnetzplan schon im Jahre 2012 eingesetzt, da sich die Zahl der bisher geschlossenen Schulen (58! seit 1992) gefährlich der der noch existierenden (79 im Jahre 2010) gefährlich nähert.

Pädagogisch engagierte Kreisräte einiger Fraktionen haben sich für einen nordsächsischen Schulnetzplan schon im Jahre 2012 eingesetzt, da sich die Zahl der bisher geschlossenen Schulen ( 58!  seit 1992) gefährlich der der noch existierenden (79 im Jahre 2010) gefährlich nähert.
Nun legte die Landkreisverwaltung einen Entwurf vor. Auf einer CD, die sich bei den Fraktionsvorsitzenden befindet, werden die Schulstandorte analysiert. Deshalb hat der Kreiselternrat dazu aufgerufen, dass besonders Eltern den Erhalt einer flächendeckenden Schullandschaft einfordern sollen. Das war immer auch mein Anliegen für eine rechtzeitige Netzplanung 2012.
Und nun sollte aber jeder Bürger in den Verwaltungsentwurf schauen, den lokalen Kreisrat nach „seiner“ Schule vor Ort fragen, denn Kindergarten, Grundschule bis zur Oberstufenschule – das erst macht eine vollständige Infrastruktur aus und ist ein nicht zu unterschätzender Standortvorteil für Städte und Gemeinden. Wer möchte schon dort wohnen, wo es an rund 220 Tagen im Jahr nicht möglich sein soll, seine Kinder zur Schule schicken zu können, wo, statt sich in lernfreundlichen Schulzimmern zu bewegen, Kinder  an der Bushaltestelle wartend uns stehend „hocken“ müssen.
Ich ermuntere Sie ,liebe Leser, gehen Sie „ran“, fordern Sie solidarisch unmissverständlich den Erhalt flächendeckender Schulen im Landkreis Nordsachsen und brechen Sie das Gesetz, ja brechen Sie in diesem Frühherbst rechtzeitig das Gesetz... des verspäteten und dann eben erfolglosen Widerstandes, wenn gerade ihrer Schule die staatliche Mitwirkung entzogen würde und der Gemeinderat, meist aussichtslos vor Gericht zieht, aber am Ende, sich fügend, hilflos beide Hände heben müsste, zum Schule-Aus in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld.

Peter Streubel, Kreisrat DIE LINKE

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