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Presseartikel

Mehr bezahlbarer Wohnraum für Azubis: Bund und Freistaat investieren in Wohnheime in Leipzig und Torgau

Milan Bauermann (LVZ)

Bund und Sachsen investieren 4,28 Millionen Euro in Azubi-Wohnheime. In Leipzig werden 36 Plätze modernisiert, in Torgau entsteht ein neues Wohnheim für 27 Bewohner.

Leipzig/Torgau. Bei geringem Ausbildungsgehalt kann die Miete für Auszubildende zum Problem werden. Dagegen wollen der Bund und Sachsen nun kräftig investieren: Im Zuge des Programms „Junges Wohnen“ sollen künftig rund 4,28 Millionen Euro in die Einrichtung von Wohnheimen fließen.

Für die Modernisierung des Wohnheims der Berufsschule für Hör- und Sprachgeschädigte in Leipzig werden 1,39 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Dabei sollen 36 Wohnheimplätze modernisiert werden, davon 12 barrierefrei. Mit rund 2,89 Mio. Euro wird außerdem der Umbau einer ehemaligen Garnisonsbäckerei zu einem Wohnheim der Sozialpflegeschule in Torgau gefördert. Das neue Azubi-Wohnheim wird 27 Wohnheimplätze bieten.

Kultusminister verspricht bezahlbare Unterkünfte für Azubis

„Eine gute Ausbildung darf nicht an hohen Mieten scheitern“, erklärt Kultusminister Conrad Clemens. „Über das Programm ‚Junges Wohnen‘ schaffen wir moderne und bezahlbare Wohnräume für Sachsens Auszubildende. Damit sie beste Bedingungen zum Lernen und Leben vorfinden."

Das Programm fördert bereits seit 2024 Neubau-, Erweiterungs-, und Modernisierungsvorhaben an Wohnheimen, die Schülerinnen und Schülern berufsbildender Schulen ein preiswertes Zuhause bieten sollen. Für das Programm ist eine Mitfinanzierung der Länder erforderlich. Rund 77% speisen sich aus Mitteln des Bundes, rund 23% aus Landesmitteln.

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